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„So fängt es an“ ist ein versponnen-melancholisches Duett übers Ankommen, Anpacken und Abwarten.

Ein etwas abgehalfteter Herr zieht in ein zeitlich und örtlich nicht genau definiertes Haus ein und trifft auf eine Concierge – und einen regelrechten Berg Ware: Bücher, Schränke, eine Chaiselongue, zwölf Paar Schuhe, sechzehn Einkaufstüten undefinierten Inhaltes, eine Kiste mit halb zerkauten Bleistiften, zwei Leimtuben, eine Lutherbibel, zwei Zwinglibibeln, ein Fallschirm aus dem 2. Weltkrieg und so weiter und so fort. Der überforderte Herr fängt an aufzuräumen, denn er hat – so behauptet er mehrmals – „Gewaltiges“ vor. Die Concierge dagegen würde die Dinge lieber so belassen, wie sie sind…

Zwischen den beiden entspinnt sich eine Märtyrerkomödie, in der kein Satz bedeutet, was sein Wortlaut auszusagen scheint. Fassaden bröckeln, Vergangenes aufersteht und der Raum füllt sich, je leerer er wird, mit Hall, Mutmassungen und Erinnerungen. Schrittweise kommen sich die Protagonisten näher – näher als uns womöglich lieb ist.

Werkstattblog


Eine Märtyrerkomödie
von Stephan Teuwissen, Uraufführung

Eröffnungspremiere 3. - 24. Oktober 2015
Wiederaufnahme: 2. - 5. März 2016
Theater Winkelwiese Zürich
Gastspiel Theater am Gleis Winterthur