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Florence Carala und Julien Tavernier sind ein heimliches Liebespaar. An einem Samstagabend ermordet Julien seinen Nebenbuhler und lässt es nach Selbstmord aussehen. Auf dem Weg aus dem Hochhaus jedoch bleibt er im Lift stecken und alles gerät aus den Fugen. Draussen fragt sich seine Geliebte, ob Julien ihren Mann gar nicht umgebracht hat, ob er eine andere hat...
Ein Traumspiel nimmt seinen Anfang; sie irrt durch das nächtliche Paris, derweil versucht er aus seinem Käfig zwischen zwei Stockwerken zu entkommen...

"stecken bleiben" ist eine musikalisch-theatralische Versuchsanordnung. Aus der Vorlage "Ascenseur pour l’échafaud" von Louis Malle entnehmen wir das Motiv, dass Menschen in ihrer Schuld oder Verzweiflung manchmal zu einer unerwarteten, gar unverdienten Schönheit finden. Ist alle Hoffnung verwirkt, zeigt sich eine Würde, die keine Nacht zu verschlucken vermag. Die Theaterproduktion entwirft mit viel Musik und Humor eine "poetische Maschine des Ausnahmezustands" und sucht nach der Chance auf Erlösung im "stecken bleiben".

Werkstattblog




Musiktheater nach Motiven aus "Ascenseur pour l’échafaud"
20. Februar 2014 - 6. Februar 2015
Das Institut, Theater Stadelhofen Zürich, Theater am Gleis Winterthur & Brotfabrik Berlin

Preisträger 2014 der hibou-Stiftung (huber & teuwissen)